ALV Mainz e.V.
 

Triathlonfestival Wörrstadt


Auch in diesem Jahr zog es einige ALVler zum Triathlon Festival Rheinhessen nach Wörrstadt. Dieses Mal war der ALV gleich auf zwei Distanzen vertreten: auf der olympischen Distanz und beim Sprint.
Die Bedingungen hätten kaum angenehmer sein können: sommerliches Wettkampfwetter, wenig Wind und dazu die gewohnt heimelige Atmosphäre in Wörrstadt. Ein paar Ausreden weniger.

Los ging es auf der entspannten 25-Meter-Bahn im Freibad. Wörrstadt hat dabei ein Herz für die eher schwimmfaulen Triathleten: Auf der olympischen Distanz sind gerade einmal 1.000 Meter zu absolvieren. Also 40 Bahnen – quasi ein lockeres Einschwimmen.

Auf dem Rad ging es dann durch die angrenzenden Dörfchen. Rücksichtsvolle Sonntagsfahrer, insgesamt wenig Verkehr und ein angenehmer, leichter Wind sorgten für beste Voraussetzungen, damit sich die teuer installierten Aerobars auch bezahlt machten. Ein paar Höhenmeter gehören in Rheinhessen natürlich dazu. Der Veranstalter dachte sich offenbar: „Die packen wir ganz ans Ende, damit die Beine zum Laufwechsel so richtig schön schwammig sind.“
Spätestens auf der Laufstrecke war dann endgültig Schluss mit „gemütlich“. Die Strecke ist bekanntlich nicht gerade flach. Für die meisten ALV-Starter waren die Hügel allerdings keine Überraschung mehr. Es galt also, bei immer wärmer werdenden Temperaturen gegen Ende noch einmal alle Körner zu mobilisieren und Plätze gutzumachen.
Währenddessen stimmten Ellis und Christian sich am Beckenrand noch auf ihre Premiere ein. Gerade noch feuerten sie ihre Teamkollegen an, da mussten sie selbst ins kühle Nass springen.
Nach einem kurzen Einschwimmen erfolgte der Startschuss, und Ellis hüpfte prompt als Erste wieder aus dem Wasser. Und Christian … sagen wir: Er kostete das Schwimmen bis zum letzten Meter aus. Zum Glück stand sein Fahrrad noch bereit.

Auf der Radstrecke begann der Spaß dann erst richtig. Erst lässt man den anderen beim Schwimmen etwas Vorsprung und rollt das Feld anschließend von hinten auf. Kurz vor dem Wechsel zum Lauf wartete allerdings noch der Anstieg, der freundlich daran erinnerte, dass die Radstrecke noch nicht ganz vorbei war. Danke dafür.
Auf der Laufstrecke begegneten sich dann die Läuferinnen und Läufer aus den verschiedenen Distanzen wieder. Das gegenseitige Anfeuern und Abklatschen sorgte für zusätzliche Motivation – und ein bekanntes ALV-Trikot auf der Strecke hilft bekanntlich mindestens genauso gut wie ein Drei-Euro-Gel.
Am Ende gilt zu sagen: Wörrstadt ist einfach immer wieder einen Sonntag wert. Ein schöner lokaler Triathlon, kurze Wege, eine super Organisation und viele engagierte Helferinnen und Helfer. Anspruchsvoll genug, dass man am Abend merkt, was man gemacht hat, aber gleichzeitig mit der angenehm unkomplizierten Atmosphäre, wegen der man gerne wiederkommt.

Nächstes Jahr dann vielleicht alle über die längere Distanz – auch wenn man sich spätestens bei Bahn 37 fragt, ob das wirklich eine freiwillige Entscheidung war.

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