Der Ingelheimer Halbe
Nach der erfolgreichen Premiere im letzten Jahr gab es dieses Jahr die zweite Auflage des „Kleinen Karl Triathlons“ veranstaltet von unseren benachbarten Mainzer Triathlonverein TCEC Mainz und dem Ingelheimer Halbe e.V.. Fokus der Veranstaltung liegt auf der Sprintdistanz, die sowohl einzeln als auch als Staffel absolviert werden kann. Anmeldung hätte ich fast verpasst, da das Interesse sehr groß war und die Plätze sehr schnell ausgebucht waren.
Gestartet wurde in 20 Minuten Startgruppen und ich freute mich über meine nicht all zu späten Start um 10:40 Uhr zusammen mit 3 weiteren Teilnehmern vom ALV. Parallel fand die „Konkurrenzveranstaltung“ des Moret Triathlon mit auch längeren Distanzen statt, für die sich einige ALVer entschieden haben.
Nach konkurrenzloser und entspannter Anfahrt von 8km mit dem Fahrrad und dem Check-In ging es nach einem spontanen Gruppenfoto (allerdings ohne Lisa) auch schon schnell los.
500 Meter hieß es im Freibad Ingelheim zu 4-5 Teilnehmern auf einer Bahn und alle 4 ALVer konnten zusammen auf einer Bahn starten.
Die Radstrecke von rund 19km führte auf einem komplett gesperrten Rundkurs (3 Runden) mit doch recht vielen Wendepunkten und zeitweise starken Wind durch das angrenzende Gewerbegebiet.
Nach dem Wechsel ging es mit recht bleiernden Beinen und der Frage warum ich das hier eigentlich mache auf die 5km Laufstrecke, die in einem Rundkurs einen Teil der Polderlaufstrecke beinhaltete, und im Stadion im Blumengarten endete. Nach dem Verlust meiner Trinkflasche auf dem Rad – Danke an Lisas Familie für die Rückgabe ;-) freute ich mich auf einen kleinen Wassernachschub nach 2,5km bei den doch recht warmen Temperaturen. Nach dem kleinen Anstieg über die Autobahnbrücke war das Stadion und Ziel schon nah und am Ende überwiegt die Freude und der Spaß aber auch die Erkenntnis, dass etwas mehr Training im Schwimmen und Radfahren sicher nicht geschadet hätten. Aber das ist das schöne am Triathlon, dass man sich stetig verbessern kann.
Durch die 20 Minuten zeitversetzten Startgruppen war es nicht überfüllt auf der Rad- und Laufstrecke. An allen Stellen waren Helfer vor Ort, sodass die Streckenführung jederzeit klar und deutlich war. Generell haben viele diese Veranstaltung für Ihren ersten Triathlon genutzt – Gratulation an Lisa an dieser Stelle. Zudem gab es auch eine rege Teilnahme an den Staffeln und jüngeren Altersgruppen. So gab es ein breites Spektrum zwischen Citybike und Tri-Bikes und das Regelwerk wurde doch recht entspannt ausgelegt, was ich persönlich richtig finde, um mehr Menschen zum Einstieg in den Sport zu motivieren und zu bewegen.
Er herrschte eine sehr gute und ausgelassene Stimmung und wie man es beim Ingelheimer Halben kennt eine hervorragende Zielverpflegung. Zudem gab es ein reichhaltiges Kuchenbuffet, Bratwurst und Co und auch ein kostenloser Fahrrad Check war möglich.
Fazit ein sehr schöner Einstiegstriathlon aber auch für Erfahrene Triathleten mit Freude an der Sprint Distanz auf Grund der steigungsfreien, gesperrten Radstrecke und schnellen Laufstrecke bestens geeignet. Nur Schade, dass gegen Ende des Jahres die Lauf- und Triathlonveranstaltungen sehr nahe zusammen liegen bzw. sich überschneiden.
Mein Dank geht an die hervorragende Organisation durch den TCEC und dem Ingelheimer Halben e.V, Polizei, Sanitätsdienst und die unzähligen Helfer, die solch eine Veranstaltung erst möglich machen. Ich freue mich aufs nächste Jahr!
